Zeng ding yi wang can shi 贈丁儀王粲詩
by Cao Zhi 曹植 (192–232)
Dynasty: Cao Wei 曹魏 (220–265)
Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Weishi 魏詩 7.452.
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Erwin von Zach (1872–1942): Ich widme nochmals dem Ting Cheng-li und Wang Ts'an ein Gedicht
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Zusammen mit der Armee überschreite ich den Han-ku-Pass; auf schnellem Pferde erreiche ich die westliche Hauptstadt (Chang'an). Das Felsengebirge ist hier (in Shensi) unermesslich hoch; der reine Ching- und schmutzige Wei-Fluss werfen hohe Wellen auf (Legge IV 56). Wie grossartig ist doch diese Residenz von Herrschern! Ihre Schönheit übertrifft jene von hundert anderen Städten. Die runden Thortürme des Kaiserpalastes ragen in die treibenden Wolken hinein; die Säule mit der Platte zum Auffangen des Taues streift das Firmament. [Ts'ao Ts'ao] der Helfer der [Han-]Dynastie, lässt seine göttliche Gnade allen zukommen, und im ganzen Reiche gibt es keine Kämpfe mehr. Obwohl ein General (wie er) den siegreichen Kampf liebt, so ist doch die Schonung der [feindlichen] Reiche sein Ruhmestitel. Ihr Beide (Ting I und Wang Ts'an) seid nur niedrige Beamte, und doch wollt Ihr seine Grösse und Tüchtigkeit nicht besingen? Ting I fühlt sich am Hofe unbefriedigt; Wang Ts'an liebt es, für sich selbst zu arbeiten (hat sich vom Hof zurückgezogen). Diese Selbstzufriedenheit einerseits und Unzufriedenheit andererseits sind sicher keine Beispiele von Loyalität; nur der harmonische Mittelweg (freudig seine Pflicht erfüllen) ist wirklich nachahmenswert.–
in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 384.
從軍度函谷。驅馬過西京。 山岑高無極。涇渭揚濁清。 壯哉帝王居。佳麗殊百城。 員闕出浮雲。承露概泰清。 皇佐揚天惠。四海無交兵。 權家雖愛勝。全國為令名。 君子在末位。不能歌德聲。 丁生怨在朝。王子歡自營。 歡怨非貞則。中和誠可經。