Yong huai shi ba shi er shou (8) "Zhuo zhuo xi kui ri" 詠懷詩八十二首 (其八) "灼灼西隤日"
by Ruan Ji 阮籍 (210–263)
Dynasty: Cao Wei 曹魏 (220–265)
Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Weishi 魏詩 10.498.
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Erwin von Zach (1872–1942): 17 Gedichte, worin ich meine Gefühle besinge. 14) "Glänzend ist die Sonne, die im Westen untergeht"
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Glänzend ist die Sonne, die im Westen untergeht; ihre letzten Strahlen fallen auf mein Gewand (d.h. die Wei-Dynastie ist im Untergang begriffen). Ein Wirbelwind bläst rings um die vier Wände meines Hauses; fröstelnde Vögel sitzen einer neben dem andern. Der Vogel Chou-chou hält die Schwanzfedern seines Kameraden im Schnabel, um letzterem das Trinken zu ermöglichen; auch das Tier Ch'iung-ch'iung fürchtet sich hungrig zu werden (es nimmt daher das Tier Chüeh auf seinen Wanderungen mit, durch das es mit Futter versorgt wird). Warum vergessen die Beamten trotz ihres ermüdenden Dienstes darauf ihre Stellung aufzugeben und sich ins Privatleben zurückzuziehen? Ist es etwa, um sich ihres eitlen Ruhmes zu brüsten? Erst im Unglück wird ihr Herz betrübt [und bereuen sie ihr weiteres Verbleiben im Dienste]. Ich ziehe vor, mit Schwalben und Sperlingen in tiefen Regionen umherzufliegen, und will nicht mit dem gelben Kranich in den Höhen des Himmels kreisen. Der gelbe Kranich wandert über die vier Meere; wie könnte ich auf halbem Wege einen Zufluchtsort finden, wenn meine schwachen Flügel mich nicht weiter tragen sollten? (d.h. ich will lieber mich zurückziehen als ein hohes Amt bekleiden).–
in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 357f.
灼灼西隤日。餘光照我衣。 廻風吹四壁。寒鳥相因依。 周周尚銜羽。蛩蛩亦念飢。 如何當路子。磬折忘所歸。 豈為夸譽名。憔悴使心悲。 寧與燕雀翔。不隨黃鵠飛。 黃鵠遊四海。中路將安歸。