Yong huai shi ba shi er shou (12) "Xi ri fan hua zi" 詠懷詩八十二首 (其十二) "昔日繁華子"
by Ruan Ji 阮籍 (210–263)
Dynasty: Cao Wei 曹魏 (220–265)
Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Weishi 魏詩 10.499.
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Erwin von Zach (1872–1942): 17 Gedichte, worin ich meine Gefühle besinge. 4) "Einst gab es zwei junge Günstlinge"
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Einst gab es zwei junge Günstlinge, An Ling (des Königs von Ch'u) und Lung Yang (des Königs von Wei), die im grössten Luxus dahin lebten. Sie waren schön wie Pfirsich- oder Pflaumenblüten, die blendende Strahlen aussenden. In freudiger Erregung erinnerten sie an die neunzig Tage des Frühlings; ihre ehrerbietige Haltung in Gegenwart ihrer Herrscher liess an den Herbstfrost denken. Wenn ihre Augen bald hierhin bald dorthin schweiften, waren ihre Blicke voll zartester Anmut; wenn sie sprachen und lachten, war es wie wenn Düfte aufstiegen (d.h. man schätzte ihre Unterhaltung). Fürst und Günstlinge gingen zusammen zu ihren Vergnügungen; sie verbrachten die Nächte unter derselben Decke. Sie wollten gemeinsam zwei Vögel sein, die stets zusammen fliegen; die, Flügel an Flügel, in gleicher Höhe durch die Lüfte kreisen. Sie versprachen einander schriftlich unabänderliche Treue und wollten sich nie in aller Zukunft vergessen (der Sinn dieses Gedichtes – die Vergänglichkeit aller Schönheit – wird erst aus dem folgenden [Gedicht; editor's note] klar).–
in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 354.
昔日繁華子。安陵與龍陽。 夭夭桃李花。灼灼有輝光。 悅懌若九春。磬折似秋霜。 流盻發姿媚。言笑吐芬芳。 攜手等歡愛。宿昔同衣裳。 願為雙飛鳥。比翼共翺翔。 丹青著明誓。永世不相忘。