Chou xie xuan cheng tiao shi 酬謝宣城眺詩

by Shen Yue 沈約 (441–513)

Dynasty: Liang 梁 (502–557)

Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Liangshi 梁詩 6.1634f.

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  • Erwin von Zach (1872–1942): In Beantwortung des Gedichtes des Hsieh Hsüan-ch'eng
    Wang Ch'iao's (BD No. 2149) Pantoffeln waren Wildgänse (auf denen er von She-hsien nach der Residenz geflogen kam); Tung-fang So [zog sich aus der Welt] in den Kaiserpalast [zurück]. Der Erste war wohl Beamter, aber er betrug sich wie ein unsterblicher Genius; der Andere wollte sich zwar von der Welt zurückziehen, aber er scheute nicht den Lärm (innerhalb der Pforte mit dem Bronzepferd. Du, o Hsieh T'iao, bist mit diesen Beiden zu vergleichen.) Dass ich als Beamter Verwendung fand, verdanke ich der kaiserlichen Gnade; mit kurzen Schwingen flog ich wiederholt empor (d.h. trotz meiner Unfähigkeit wurde ich zu immer höheren Posten befördert). Morgens eile ich zur Audienz innerhalb des Chien-li-Tores; abends nach Ende des Dienstes ruhe ich aus in meinem Garten im Weichbild der Residenz. Wenn dann Gäste kommen, wird eine Bank herabgelassen und vom Staube gereinigt (ähnlich wie Ch'en Fan dies für Hsü Chih, BD No. 766 that): wenn mich Trauer befällt, lasse ich mir einen Becher grünfunkelnden Weines kredenzen. Jene würdigen Männer der Vergangenheit (Wang Ch'iao und Tung-fang So) sind einem zeitgemässen (befruchtenden) Regen zu vergleichen; während Du, der gegenwärtige Präfekt (von Hsüan-ch'eng), in Deiner Amtsführung an duftende Kräuter erinnerst. Meine geistige Verbundenheit (mit Dir) beherrscht meine Träume; der weite Weg, der uns trennt, macht ein freundschaftliches Zusammensein (Legge IV 146) unmöglich. Leichtsinn und Dummheit verdarben meine Jugend; Oberflächlichkeit und Faulheit begleiten mein Alter. Wenn ich mein Gewissen erforsche, bin ich tatsächlich ein unbrauchbarer Mensch; wie könnte ich Dir herrlichem Juwel gleichkommen? Ich möchte den Vögeln auf dem Fluge nach dem Meere folgen, dort meine Schwingen baden und auf den reinen Fluten dahintreiben (d.h. ich möchte mich von der Welt zurückziehen).

    in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 558f.

王喬飛鳧舄。東方金馬門。 從宦非宦侶。避世不避諠。 揆予發皇鑒。短翮屢飛翻。 晨趨朝建禮。晚沐臥郊園。 賓至下塵榻。憂來命綠樽。 昔賢侔時雨。今守馥蘭蓀。 神交疲夢寐。路遠隔思存。 牽拙謬東汜。浮惰及西崑。 顧循良菲薄。何以儷璵璠。 將隨渤澥去。刷羽汎清源。