Gu shi shi jiu shou (10) "Tiao tiao qian niu xing" 古詩十九首 (其十) "迢迢牽牛星"
Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Hanshi 漢詩 12.331.
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Franziska Meister (1908–?) and Arthur Waley (1889–1966): Siebzehn alte Gedichte "In der Ferne funkelt der 'Hirtenknabe'"
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in: Waley, Arthur and Meister, Franziska. Chinesische Lyrik aus zwei Jahrtausenden. Ins Deutsche übertragen von Franziska Meister. Hamburg: Marion von Schröder Verlag, 1951. p. 58. -
Erwin von Zach (1872–1942): Neunzehn alte Gedichte "Gar ferne leuchtet der Stern des Rinderhirten"
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Gar ferne leuchtet der Stern des Rinderhirten; glänzend erscheint der Stern der Weberin [am Rande] der Milchstrasse. Die Weberin streckt ihre grazilen, weissen Hände aus, während sie am klappernden Webstuhl sitzt. Den ganzen Tag kommt aber kein Gewebe zustande, denn ihre Tränen fallen wie Regen. Die Milchstrasse ist klar und seicht; die Beiden (Rinderhirt und Weberin) sind von einander gar nicht weit entfernt. Zum Greifen nahe sind sie doch durch einen Fluss (die Milchstrasse) getrennt; obwohl sie sich sehen, können sie einander nicht sprechen.–
in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 516f.
迢迢牽牛星。皎皎河漢女。 纖纖擢素手。札札弄機杼。 終日不成章。泣涕零如雨。 河漢清且淺。相去復幾許。 盈盈一水間。脉脉不得語。