Gu shi shi jiu shou (11) "Hui che jia yan mai" 古詩十九首 (其十一) "迴車駕言邁"

by Anonymous (Lu Qinli)

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Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Hanshi 漢詩 12.331f.

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  • Franziska Meister (1908–?) and Arthur Waley (1889–1966): Siebzehn alte Gedichte "Ich wende den Wagen und lasse die Pferde im Joch gehn"
    in: Waley, Arthur and Meister, Franziska. Chinesische Lyrik aus zwei Jahrtausenden. Ins Deutsche übertragen von Franziska Meister. Hamburg: Marion von Schröder Verlag, 1951. p. 58.
  • Erwin von Zach (1872–1942): Neunzehn alte Gedichte "Im Begriffe aufzubrechen wende ich den Wagen"
    Im Begriffe aufzubrechen wende ich den Wagen; weit ist die Reise, die ich hiemit antrete. Ich blicke überall herum; wie ausgedehnt ist doch die üppig bewachsene Ebene! Der Ostwind bringt ihre ganze Vegetation in Bewegung. Alles was ich sehe, ist neu (vom alten Gras ist nichts mehr zu sehen; wenn die Veränderung in der Natur so schnell vor sich gehen) wie könnte man selbst nicht schnell alt werden? Wachstum und Welken haben beide ihre bestimmte Zeit; wir beklagen es daher, wenn wir nicht frühzeitig in unserer Jugend einen guten Beamtenposten erlangen. Das menschliche Leben besitzt nicht dieselbe Dauer wie Erz und Stein; können wir etwa unser Alter verlängern? Schon nach kurzer Zeit gehen wir ähnlich wie die Vegetation zugrunde; daher betrachten wir glänzenden Ruhm als besonders wertvoll.

    in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 517.

迴車駕言邁。悠悠涉長道。 四顧何茫茫。東風搖百草。 所遇無故物。焉得不速老。 盛衰各有時。立身苦不早。 人生非金石。豈能長壽考。 奄忽隨物化。榮名以為寶。