Gu shi shi jiu shou (14) "Qu zhe ri yi shu" 古詩十九首 (其十四) "去者日以疎"

by Anonymous (Lu Qinli)

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Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Hanshi 漢詩 12.332.

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  • Franziska Meister (1908–?) and Arthur Waley (1889–1966): Siebzehn alte Gedichte "Die Toten sind fort und unserem Umgang entzogen"
    in: Waley, Arthur and Meister, Franziska. Chinesische Lyrik aus zwei Jahrtausenden. Ins Deutsche übertragen von Franziska Meister. Hamburg: Marion von Schröder Verlag, 1951. p. 60.
  • Erwin von Zach (1872–1942): Neunzehn alte Gedichte "Die gestorben sind, entfernen sich mit jedem Tag weiter von uns"
    Die gestorben sind, entfernen sich mit jedem Tag weiter von uns (werden vergessen); die Lebenden (unter unseren Freunden) kommen uns täglich näher (durch vertrauten Verkehr). Wenn ich die Stadt verlasse und beim Tore in die Ferne schaue, sehe ich nichts als Grabhügel und wieder Grabhügel. Die alten Gräber sind zu Feldern umgepflügt; die (an den Gräbern stehenden) Zypressen sind Brennholz geworden. Durch die Silberpappeln rauscht stets klagender Wind; dieses Rauschen macht mich todtraurig. Ich möchte gerne in mein altes Dorf zurückkehren (um dort zu sterben); doch wenn ich aufbrechen will, erlauben es mir die Verhältnisse nicht (ich sehe keine Möglichkeit dazu).

    in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 518.

去者日以疎。來者日以親。 出郭門直視。但見丘與墳。 古墓犁為田。松栢摧為薪。 白楊多悲風。蕭肅愁殺人。 思還故里閭。欲歸道無因。