Qi ai shi 七哀詩

by Cao Zhi 曹植 (192–232)

Dynasty: Cao Wei 曹魏 (220–265)

Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Weishi 魏詩 7.458f.

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  • Alfred Forke (1867–1944): Sehnsucht
    Der hohe Altan steht umflossen Von leuchtendem Mondesglanz, Auf allen Seiten umspielet Ihn flimmernder Lichtertanz. Ein Weib steht auf dem Altane, Das Herz von Trauer erfüllt. Manch' Schmerzenslaut ihren Lippen Und mancher Seufzer entquillt. Wer ist die Frau wohl, die also Sich grämt und in Kummer entbrennt? – "Ein Weib, deren Mann in der Ferne, Seit Jahren von ihr getrennt." "Seit er ist von mir gegangen, Es mögen zehn Jahre wohl sein, Seit der Zeit leb' ich verlassen In einsamer Kammer allein." "Mein Mann gleicht dem Staub, der am Wege Vom Wind in die Höhe geweht, Ich dem Staub, der im trüben Wasser Hinab in die Tiefe geht." "Der eine schwebet nach oben, Der andre zu Boden sinkt. Wann kommt wohl die Zeit, die beide Wieder zusammenbringt." "Ich möchte sein der Südwestwind, Wie wollt ich fliegen voll Lust Zu ihm, dem fernen Geliebten, Mich schmiegen an seine Brust!" "Und will der ferne Geliebte Den Busen nicht öffnen, – dann Bleibt mir nichts mehr, woran sich Mein Herz noch klammern kann."

    in: Forke, Alfred. Blüthen chinesischer Dichtung. Magdeburg: Commissionsverlag: Faber'sche Buchdruckerei, A. & R. Faber, 1899. p. 20.
  • Jochen Kandel : Klage
    in: Kandel, Jochen. Sinesisches Liebesbrevier. Gedichte aus dem alten China. Würzburg: Selbstverlag, 1995. p. 152.

明月照高樓。流光正徘徊。 上有愁思婦。悲歎有餘哀。 借問歎者誰。言是宕子妻。 君行踰十年。孤妾常獨棲。 君若清路塵。妾若濁水泥。 浮沈各異勢。會合何時諧。 願為西南風。長逝入君懷。 君懷良不開。賤妾當何依。