Song ying shi shi er shou (1) "Bu deng bei mang ban" 送應氏詩二首 (其一) "步登北邙阪"

by Cao Zhi 曹植 (192–232)

Dynasty: Cao Wei 曹魏 (220–265)

Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Weishi 魏詩 7.454.

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  • Günther Debon (1921–2005): Den Brüdern Ying zum Geleit
    in: Debon, Günther. Mein Haus liegt menschenfern, doch nah den Dingen. Dreitausend Jahre chinesischer Poesie. München: Eugen Diederichs Verlag, 1988. p. 247.
  • Franziska Meister (1908–?) and Arthur Waley (1889–1966): Die Ruinen von Lo-yang
    in: Waley, Arthur and Meister, Franziska. Chinesische Lyrik aus zwei Jahrtausenden. Ins Deutsche übertragen von Franziska Meister. Hamburg: Marion von Schröder Verlag, 1951. p. 79f.
  • Ernst Schwarz (1916–2003): Geschrieben einundzwanzig Jahre nach der Zerstörung der Stadt Loyang
    in: Schwarz, Ernst. Chrysanthemen im Spiegel. Klassische chinesische Dichtungen. Berlin: Rütten & Loening, 1969. p. 156.
    in: Roscher, Achim (ed.). Tränen und Rosen. Krieg und Frieden in Gedichten aus fünf Jahrtausenden. Berlin: Verlag der Nation, 1990. p. 31f.
  • Erwin von Zach (1872–1942): Ich gebe Ying Yang und Ying Chü das Geleite. Zwei Gedichte "Ich steige zu Fuss auf den Pei-mang-Berg"
    Ich steige zu Fuss auf den Pei-mang-Berg, von dem aus ich in der Ferne die Berge von Loyang erblicke. Wie verlassen liegt doch Loyang, dessen Kaiserpaläste alle niedergebrannt sind! Die Mauern sind ausnahmslos zusammengestürzt; das auf den Ruinen wachsende Dornengestrüpp reicht bis an den Himmel. Man begegnet keine alten Männer mehr, sondern nur junge Leute, die man nicht kennt [sic]. Wenn man spazieren gehen will, findet man keine Wege mehr; die Felder sind verwildert (voll Unkraut) und keine Äcker mehr zu nennen. Ich steter Wanderer bin schon lange nicht (nach Loyang) zurückgekehrt, und kenne nicht mehr die dortigen Strassen und Stadtteile. Wie unwirtlich sieht das Land ausserhalb der Stadt aus! Innerhalb einer Region von tausend Meilen Umfang sieht man keinen Rauch aus menschlichen Wohnstätten aufsteigen. Wenn ich an mein Haus denke, wo ich meine Jugend verbracht habe, ist mir die Kehle wie zugeschnürt und ich kann nicht sprechen.

    in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 305f.

步登北邙阪。遙望洛陽山。 洛陽何寂寞。宮室盡燒焚。 垣牆皆頓擗。荊棘上參天。 不見舊耆老。但覩新少年。 側足無行徑。荒疇不復田。 遊子久不歸。不識陌與阡。 中野何蕭條。千里無人煙。 念我平常居。氣結不能言。