Gu shi shi jiu shou (7) "Ming yue jiao ye guang" 古詩十九首 (其七) "明月皎夜光"

by Anonymous (Lu Qinli)

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Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Hanshi 漢詩 12.330.

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  • Franziska Meister (1908–?) and Arthur Waley (1889–1966): Siebzehn alte Gedichte "Ein strahlender Mond erleuchtet die nächtliche Landschaft"
    in: Waley, Arthur and Meister, Franziska. Chinesische Lyrik aus zwei Jahrtausenden. Ins Deutsche übertragen von Franziska Meister. Hamburg: Marion von Schröder Verlag, 1951. p. 57.
  • Ernst Schwarz (1916–2003): Nachtlied
    in: Schwarz, Ernst. Chrysanthemen im Spiegel. Klassische chinesische Dichtungen. Berlin: Rütten & Loening, 1969. p. 161.
  • Richard Wilhelm (1873–1930): Herbstgedanken
    Es glänzt der Mond im Dämmerschein, Das Heimchen zirpt im Mauerspalt, Die Weltenuhr zeigt Winters Nahn, Die Sterne glitzern fern und kalt. Der weiße Tau die Wiese netzt, Das Jahr dem End entgegenflieht, Die Herbstzikade schwirrt im Baum, Die dunkle Schwalbe heimwärts zieht. Einst hatt' ich einen Gesellen traut, Doch als ihn aufwärts führt das Glück, Da ließ er mich im Winkel stehn Und sieht nicht mehr nach mir zurück.

    in: Wilhelm, Richard. Chinesisch-Deutsche Jahres- und Tageszeiten. Lieder und Gesänge. Jena: Eugen Diederichs, 1922. p. 56.
    This translation is an excerpt of verses 1-12 of the Chinese poem.
  • Erwin von Zach (1872–1942): Neunzehn alte Gedichte "Der helle Mond erleuchtet mit seinen Strahlen die Nacht"
    Der helle Mond erleuchtet mit seinen Strahlen die Nacht; das Heimchen zirpt an der östlichen Mauer. Der Yü-heng-Stern (des nördlichen Scheffels) zeigt den ersten Herbstmonat an; wie deutlich sichtbar sind (in der klaren Herbstluft) die einzelnen Sterne! Glänzender Tau befeuchtet die Vegetation auf dem Lande; die Jahreszeit hat sich plötzlich wieder geändert (aus Sommer ist Herbst geworden). Die Herbstzikade singt auf den Bäumen; die Schwalbe bricht auf, wer weiss wohin? Der Freund, der einst mein Schulkamerad war, bewegt schon wie ein Adler seine sechs Schwungfedern, um sich hoch in die Lüfte zu schwingen. Er kümmert sich nicht weiter um unsere alte Freundschaft; er verwirft mich wie etwa Fusstapfen, die er beim Gehen hinter sich zurücklässt. Im Süden befindet sich das Sternbild der Kornschwinge, im Norden jenes des Scheffels (die nur diese Namen tragen, ohne aber als Kornschwinge oder Scheffel verwendet zu werden); und das Rind des (Sternbildes des) Rinderhirten trägt kein Joch (ebenso ist mein Freund nur dem Namen nach mein Freund gewesen). Wirklich seine Freundschaft besass nicht die Unveränderlichkeit eines Felsen; was nützt mir wohl eine solche leere Freundschaft?

    in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 515f.

明月皎夜光。促織鳴東壁。 玉衡指孟冬。眾星何歷歷。 白露霑野草。時節忽復易。 秋蟬鳴樹間。玄鳥逝安適。 昔我同門友。高舉振六翮。 不念携手好。棄我如遺跡。 南箕北有斗。牽牛不負軛。 良無盤石固。虛名復何益。