Po fu 破斧

by Anonymous (Shijing)

Dynasty: Zhou 周 (1045 BC–256 BC)

Included in: Ruan Yuan 阮元 (ed.). Mao shi zheng yi 毛詩正義, Shi san jing zhu shu 十三經注疏 2. Taipei: Yee Wen Publishing Co., Ltd., 2001. 300.

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  • Johann Cramer : Dank des Heeres an den entlassenen Feldherrn
    Nun unsre Beile sind gebrochen, Der Krieg hat seine Zeit gewährt. Im Ost Tschiu-Kong hat gekriegt, Und hat mit uns den Feind besiegt, So ward des Reiches Heil bewährt. Daß huldreich er zu uns gesprochen, Als er zur Heimath uns entsendet, Sei Ruhm und Dank ihm drob gespendet! Nun unsre Beile sind gebrochen, Gebrochen Pfeil' und Speer' und Spieß'. Tschiu-Kong im Osten kämpfte gut, Und dämpfte der Barbaren Muth. Ruh' ist dem Land nun zugesprochen. Und daß er sich erbitten ließ, Daß wir zur Heimath durften kehren, Das muß ihn hoch vor Allen ehren. Nun unsre Beile sind gebrochen, Und Keil' und Kolben auch zugleich. Tschiu-Kong, der nach dem Osten kam, Empörern ihre Waffen nahm, Des Reiches Unbill ward gerochen. Doch dass er nun zurück in's Reich Das Heer entlässt mit Lieberweisen, Drob müssen wir ihn rühmlich preisen.

    in: Cramer, Johann (ed.). Schi-King, oder Chinesische Lieder, gesammelt von Confucius. Neu und frei nach A. La Charme's lateinischer Übersetzung bearbeitet. Fürs deutsche Volk hg. von Johann Cramer, Das himmlische Reich. Oder China's Leben, Denken, Dichten und Geschichte, 4 vols. Crefeld: Verlag der J. H. Funcke'schen Buchhandlung, 1844. p. 112f.
    in: Jolowicz, Heinrich (ed.). Der poetische Orient. Leipzig: Verlag von Otto Wigand, 1853. p. 42.
  • Heide Köser : Die Axt ist zerbrochen
    in: Köser, Heide and Hetzer, Armin. Das Liederbuch der Chinesen. Guofeng. Frankfurt a. M.: Insel Verlag, 1990. p. 133.
  • Friedrich Rückert (1788–1866): Das Heer dankt dem entlassenen Feldherrn
    Gebrochen sind unsere Beile, Der Krieg hat gewährt seine Weile. Tschiu-Kong im Ostland hat gekriegt, Er hat mit uns den Feind besiegt, Dem großen Reiche dient's zum Heile. Daß er mit seiner Gnade Zeichen Uns froh zur Heimath läßt entweichen, Muß ihm zum Ruhm gereichen. Gebrochen sind unsere Beile, Gebrochen die Spieß' und Pfeile. Tschiu-Kong im Ostland hat gekämpft, Und der Barbaren Muth gedämpft, Ruh wird dem Land auf eine Weile. Daß er nach unserem Begehren Uns lässet ziehn mit Lust und Ehren, Muß seinen Ruhm vermehren. Gebrochen sind unsere Beile, Gebrochen die Kolben und Keile. Tschiu-Kong, ins Ostland eingerückt, Hat die Rebellen unterdrückt, Gestärkt das Reich in jedem Theile. Daß er sein Heer mit Liebesproben, Mit Dank entläßt und mit Beloben, Hat seinen Ruhm erhoben.

    in: Rückert, Friedrich. Schi-king. Chinesisches Liederbuch, gesammelt von Confucius, dem Deutschen angeeignet von Friedrich Rückert. Altona: J. F. Hammerich, 1833. p. 160f.
  • Peter Weber-Schäfer (1935–2019): Die Oden von Lu, 1. Der Herzog von Chou
    in: Weber-Schäfer, Peter. Altchinesische Hymnen aus dem 'Buch der Lieder' und den 'Gesängen von Ch'u'. Köln: Verlag Jakob Hegner, 1967. p. 129.

既破我斧,又缺我斨。 周公東征,四國是皇。 哀我人斯,亦孔之將。 既破我斧,又缺我錡。 周公東征,四國是吪。 哀我人斯,亦孔之嘉。 既破我斧,又缺我銶。 周公東征,四國是遒。 哀我人斯,亦孔之休。