Ge "Wu jia jia wo xi tian yi fang" 歌 "吾家嫁我兮天一方"
Dynasty: Han 漢 (206 BC–220 AD)
Notes: alternative title: Bei chou ge 悲愁歌. Hanshu 96B.3903 has: 吾家嫁我兮天一方, 遠託異國兮烏孫王。 穹廬為室兮旃為牆, 以肉為食兮酪為漿。 居常土思兮心內傷, 願為黃鵠兮歸故鄉。
Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Hanshi 漢詩 2.111f.
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Albert Ehrenstein (1886–1950): Klage der Hsi Schün
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in: Ehrenstein, Albert. Chinesische Dichtungen. Lyrik, Werke. München: Klaus Boer Verlag, 1995. p. 402. -
Günter Eich (1907–1972): Klage
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in: Gundert, Wilhelm. Lyrik des Ostens. München: Carl Hanser Verlag, 1952. p. 256f. -
Alfred Forke (1867–1944): Die Königin der Wusun
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Mein Geschlecht hat mich Ach! vermählt, Mich geschickt weit, weit In die Welt. In dem fernen Land Der Wusun, Ach! des Königs Weib Bin ich nun. Ach! in einem Zelt Wohn' ich jetzt, Und die Hauswand Filz Mir ersetzt. Meine Speise ist Fleisch allein, Kumyuss schenkt dazu Man mir ein. Ach! es brennt mein Herz, Seit ich hier, Nur der Heimat denkt's Für und für. Gelber Kranich sein Möcht ich gleich, Flög' dann schnell zurück In mein Reich.–
in: Forke, Alfred. Blüthen chinesischer Dichtung. Magdeburg: Commissionsverlag: Faber'sche Buchdruckerei, A. & R. Faber, 1899. p. 10. -
Klabund (1890–1928): Klage einer chinesischen Prinzessin, die einem Tatarenfürsten anverlobt wurde
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Der wilde Gänserich der Mongolei Läßt wild ertönen seinen Hochzeitsschrei. Des Südens Rebhuhn, das er sich erkor, Schreckt scheu und schüchtern aus dem Rohr empor. Im Norden fällt der Schnee, der Gletscherwind Betäubt des Südens heißes Sonnenkind. Not droht und Tod. Das Feuer bald verschwält, Wenn Süden sich dem Norden anvermählt. Ach, stürbe ich, ehe mich, von Frost bereift, Der Schneegemahl zum eisigen Brautbett schleift.–
in: Klabund. Das Blumenschiff. Berlin: Erich Reiss Verlag, 1921. p. 68. –
in: Klabund. Dichtungen aus dem Osten. Bd. II China: Chinesische Lyrik. Wien: Phaidon-Verlag, 1929. p. 29. –
in: Klabund. Dichtungen aus dem Osten. Bd. II: Chinesische Gedichte. Nachdichtungen. Wien: Phaidon-Verlag, 1954. p. 39. -
Franziska Meister (1908–?) and Arthur Waley (1889–1966): Die Klage der Hsi-Chün
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in: Waley, Arthur and Meister, Franziska. Chinesische Lyrik aus zwei Jahrtausenden. Ins Deutsche übertragen von Franziska Meister. Hamburg: Marion von Schröder Verlag, 1951. p. 39f. -
Georg Schneider (1902–1972): Als sie mit dem Nomadenherrscher K'un Mo verheiratet wurde
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in: Schneider, Georg. Maulbeerblatt und Seidenfalter, Langen-Müllers kleine Geschenkbücher. München: Albert Langen & Georg Müller Verlag GmbH, 1961. p. 13. -
Ernst Schwarz (1916–2003): Klagelied der Prinzessin Lju Hsi-Dschün
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in: Schwarz, Ernst. Von den müßigen Gefühlen. Chinesische Liebesgedichte aus drei Jahrtausenden. Leipzig, Weimar: Verlag Gustav Kiepenheuer, 1978. p. 16. -
Richard Wilhelm (1873–1930): No title ("Sie haben mich in die Ehe gegeben")
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Sie haben mich in die Ehe gegeben Hierher ins ferne Land! Ach, in der Fremde muß ich weilen An des Königs Seite gebannt. Ein rundes Zelt ist meine Hütte Aus Filz ist seine Wand. Ach, rohes Fleisch ist meine Speise Und saure Milch mein Trank! Ach, mein Herz ist mir wund im Busen, Denk ich ans Heimatland. Ach, wär ich ein weißer Schwan doch! Flög ich hin zum fernen Strand!–
in: Oehlke, Waldemar (ed.). Seele Ostasiens. Chinesisch-japanischer Zitatenschatz. Berlin: F.A. Herbig Verlagsbuchhandlung, 1941. p. 81f.
吾家嫁我兮天一方。 遠託異國兮烏孫王。 廬為室兮旃為牆。 以肉為食兮酪為漿。 居常土思兮心內傷。 願為黃鵠兮還故鄉。