Qi fu 祈父
Dynasty: Zhou 周 (1045 BC–256 BC)
Included in: Ruan Yuan 阮元 (ed.). Mao shi zheng yi 毛詩正義, Shi san jing zhu shu 十三經注疏 2. Taipei: Yee Wen Publishing Co., Ltd., 2001. 377f.
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Johann Cramer : Soldat und Feldherr
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Du weißt, Ki-Fu, mein Feldherr, daß ich bin Des Kaisers Krall' und Arm, drauf er sich stützt. Was zerrest du mich immer her und hin, Stets ohne Rast, sag', was dir's nützt? Du weißt, Ki-Fu, ich bin des Kaisers Stab, Und bin sein Schirm und seine Klau' zumal. Was schleppst du mich denn immer auf und ab, Und führest mich von Qual zu Qual? Du weißt, Ki-Fu, dich zu berathen schlecht, Daß du in solches Mühsal mich gebracht, Du weißt, daß meine Mutter heim verschmacht't, Weil fern ihr Sohn, sprich, ist das recht?–
in: Cramer, Johann (ed.). Schi-King, oder Chinesische Lieder, gesammelt von Confucius. Neu und frei nach A. La Charme's lateinischer Übersetzung bearbeitet. Fürs deutsche Volk hg. von Johann Cramer, Das himmlische Reich. Oder China's Leben, Denken, Dichten und Geschichte, 4 vols. Crefeld: Verlag der J. H. Funcke'schen Buchhandlung, 1844. p. 136. -
Günther Debon (1921–2005): Kriegsintendant
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in: Debon, Günther. Mein Haus liegt menschenfern, doch nah den Dingen. Dreitausend Jahre chinesischer Poesie. München: Eugen Diederichs Verlag, 1988. p. 138. -
Albert Ehrenstein (1886–1950): Der Soldat stellt seinen Feldherrn
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in: Wolfenstein, Alfred. Stimmen der Völker: Die schönsten Gedichte aller Zeiten und Länder. Amsterdam: Querido Verlag, 1938. p. 27f. -
Klabund (1890–1928): Klage der Garde
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General! Wir sind des Kaisers Leiter und Sprossen! Wir sind wie Wasser im Fluß verflossen... Nutzlos hast du unser rotes Blut vergossen... General! General! Wir sind des Kaisers Adler und Eulen! Unsre Kinder hungern... Unsre Weiber heulen... Unsre Knochen in fremder Erde fäulen... General! General! Deine Augen sprühen Furcht und Hohn! Unsre Mütter im Fron haben kargen Lohn... Welche Mutter hat noch einen Sohn? General!–
in: Klabund. Dumpfe Trommel und berauschtes Gong. Nachdichtungen chinesischer Kriegslyrik von Klabund, Insel Bücherei. Leipzig: Insel Verlag, 1915. p. 3. –
in: Klabund. Dichtungen aus dem Osten. Bd. II China: Chinesische Lyrik. Wien: Phaidon-Verlag, 1929. p. 9f. –
in: Klabund. Dumpfe Trommel und berauschtes Gong, Insel Bücherei. Wiesbaden: Insel Verlag, 1952. p. 5. –
in: Görsch, Horst. China erzählt. Ein Einblick in die chinesische Literatur. Berlin: Volk und Wissen volkseigener Verlag Berlin, 1953. p. 149. –
in: Klabund. Dichtungen aus dem Osten. Bd. II: Chinesische Gedichte. Nachdichtungen. Wien: Phaidon-Verlag, 1954. p. 6. –
in: Fassmann, Kurt. Gedichte gegen den Krieg. München: Kindler Verlag, 1961. p. 11. –
in: Frevert, Hans (ed.). Die Masken des Krieges. Baden-Baden: Signal-Verlag Hans Frevert, 1969. p. 181. -
Friedrich Rückert (1788–1866): Der Soldat an seinen Feldherrn
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Du weisst, Ki-Fu, ich bin des Kaisers Kralle, Ich bin der Arm, dem er vertraut. Was führest du mich nun von Fall zu Falle, Wo keine Ruh' mein Auge schaut? Du weisst, Ki-Fu, ich bin des Kaisers Klaue, Ich bin sein Schirm und bin sein Hort. Was führest du, wo ich kein Ende schaue, Von Mühsal mich zu Mühsal fort? Du weisst, Ki-Fu, schlecht deinen Rath zu fassen, Dass du mich führst in solche Noth, Und meine Mutter, die ihr Sohn verlassen, Sucht sich daheim mit Müh' ihr Brot.–
in: Rückert, Friedrich. Schi-king. Chinesisches Liederbuch, gesammelt von Confucius, dem Deutschen angeeignet von Friedrich Rückert. Altona: J. F. Hammerich, 1833. p. 196. –
in: Jolowicz, Heinrich (ed.). Der poetische Orient. Leipzig: Verlag von Otto Wigand, 1853. p. 18. -
Joachim Schickel (1924–2002): Grenzvogt
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in: Donath, Andreas. Chinesische Gedichte aus drei Jahrtausenden, Fischer Bücherei. Frankfurt a. M.: Fischer Verlag, 1965. p. 16. -
Victor von Strauß (1809–1899): Klage der Garden über ihre ungehörige Verwendung
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Reichsfeldmarschall! Wir sind des Königs Gebiß und Krallen. Was hast du in das Elend uns gestürzt, Wo kein Verweilen bleibt uns allen? Reichsfeldmarschall! Wir sind des Königs Krallen und Soldaten. Was hast du in das Elend uns gestürzt, Wo wir ans Ende nie geraten? Reichsfeldmarschall! Fürwahr du tatst nicht weise. Was hast du in das Elend uns gestürzt, Daß Mütter mühn sich müssen um die Speise?–
in: Strauß, Victor von. Schi-king. Das kanonische Liederbuch der Chinesen. Heidelberg: Carl Winter's Universitätsbuchhandlung, 1880. p. 296. –
in: Gundert, Wilhelm. Lyrik des Ostens. München: Carl Hanser Verlag, 1952. p. 238. –
in: Kluge, Manfred (ed.). Gedichte für den Frieden. ausgewählt und herausgegeben von Manfred Kluge. München: Wilhelm Heyne Verlag, 1983. p. 12. -
Wilhelm Michael Treichlinger (1902–1973): No title ("Marschall! Wir sind des Königs Krallen und Zähne")
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in: Treichlinger, Wilhelm Michael. Shu ist jagen gegangen. Chinesische Gedichte aus dem Schi-King.. Zürich: Verlag der Arche, 1948. p. 46. -
Jan Ulenbrook (1909–2000): Oh, Reichsmarschall
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in: Ulenbrook, Jan. Der Wind brach einen Blütenzweig. Chinesische Gedichte 中華詩. Baden-Baden: Holle Verlag, 1959. p. 244. –
in: Ulenbrook, Jan. Pflaumenblüte und verschneiter Bambus: Chinesische Gedichte, Manesse Bibliothek der Weltliteratur. Zürich: Manesse Verlag, 1969. p. 190. -
Franz Carl Weiskopf (1900–1955): Klage der Garde
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Reichsmarschall! Wir sind des Königs Fuß und Hand. Deine Schuld, deine Schuld, Daß wir hier kämpfen in fremdem Land. Reichsmarschall! Wir sind des Königs Krall und Gebiß. Deine Schuld, deine Schuld, Daß uns Elend und Tod sind gewiß. Reichsmarschall! Daß uns fressen die Raben, Deine Schuld, deine Schuld, Daß unsre Mütter Hunger haben.–
in: Weiskopf, Franz Carl. Gesang der Gelben Erde: Nachdichtungen aus dem Chinesischen. Berlin: Dietz Verlag, 1951. –
in: Roscher, Achim (ed.). Tränen und Rosen. Krieg und Frieden in Gedichten aus fünf Jahrtausenden. Berlin: Verlag der Nation, 1965. p. 15. –
in: Roscher, Achim (ed.). Tränen und Rosen. Krieg und Frieden in Gedichten aus fünf Jahrtausenden. Berlin: Verlag der Nation, 1967. p. 15.
祈父,予王之爪牙。 胡轉予于恤,靡所止居。 祈父,予王之爪士。 胡轉予于恤,靡所厎止。 祈父,亶不聦。 胡轉予于恤,有母之尸饔。