Chu qi dong men 出其東門
Dynasty: Zhou 周 (1045 BC–256 BC)
Included in: Ruan Yuan 阮元 (ed.). Mao shi zheng yi 毛詩正義, Shi san jing zhu shu 十三經注疏 2. Taipei: Yee Wen Publishing Co., Ltd., 2001. 180-182.
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Johann Cramer : Liebe in Ehren
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Vor der Stadt, ganz nah' am Thor, Ist zu schauen Schöner Frauen Ein geschmückter Chor. Schweben Mögen sie, den Frühlingswolken gleich, Wie aus Sonnenglanze weben Ihre Kleider farbenreich: Meine Gattin mit dem Kleid, dem weißen, Das sie selbst gewebt, Wahrlich, diese mehr zu preisen Und zu loben, sich mein Herz bestrebt. Vor der Stadt, ganz nah' am Thor, Sind zu sehen, die sich drehen Tanzend, Frau'n im Chor. Stralen Mögen sie wie Blum' in Sommerluft, Weiß und roth die Wangen malen, Ihr Gewand voll würz'gen Duft: Meine Gattin mit dem grünen Schleier, Den sie sich gefärbt allein, Sie wollt sich zur Abendfeier Einzig mir, nur ihrem Gatten, weihn.–
in: Cramer, Johann (ed.). Schi-King, oder Chinesische Lieder, gesammelt von Confucius. Neu und frei nach A. La Charme's lateinischer Übersetzung bearbeitet. Fürs deutsche Volk hg. von Johann Cramer, Das himmlische Reich. Oder China's Leben, Denken, Dichten und Geschichte, 4 vols. Crefeld: Verlag der J. H. Funcke'schen Buchhandlung, 1844. p. 70. -
Günther Debon (1921–2005): Vorm östlichen Tor
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in: Debon, Günther. Mein Haus liegt menschenfern, doch nah den Dingen. Dreitausend Jahre chinesischer Poesie. München: Eugen Diederichs Verlag, 1988. p. 56. –
in: Debon, Günther. Mein Weg verliert sich fern in weißen Wolken. Chinesische Lyrik aus drei Jahrtausenden. Heidelberg: Verlag Lambert Schneider, 1988. p. 23. -
Heide Köser : Vor das Osttor hinaus
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in: Köser, Heide and Hetzer, Armin. Das Liederbuch der Chinesen. Guofeng. Frankfurt a. M.: Insel Verlag, 1990. p. 80. -
Ernst Meier (1813–1866): Ehrbare Liebe
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Vor dem Ostthor standen Mädchen, Schier wie Wölkchen, lichte, feine; Mochten sie den Wolken gleichen, Zu besitzen wünscht' ich keine; Die mit blauem Häubchen, weißem Kleide, Die nur ist mein Wunsch und meine Freude. Vor dem Stadtthor standen Mädchen, Aehnlich einem Rosenhaine; Mochten sie den Rosen gleichen, Zu besitzen wünscht' ich keine; Die nur mit dem blau und weißen Kleide Ist mein Wunsch und meines Lebens Freude.–
in: Meier, Ernst. Morgenländische Anthologie. Klassische Dichtungen aus der sinesischen, indischen, persischen und hebräischen Literatur. Leipzig: Verlag des Bibliographischen Instituts, 1875. p. 12. -
Franziska Meister (1908–?) and Arthur Waley (1889–1966): Sechzehn Lieder der Werbung, 12. "Dort draußen hinter dem Osttor"
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in: Waley, Arthur and Meister, Franziska. Chinesische Lyrik aus zwei Jahrtausenden. Ins Deutsche übertragen von Franziska Meister. Hamburg: Marion von Schröder Verlag, 1951. p. 20. -
Friedrich Rückert (1788–1866): Ehrbare Liebe
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Vor dem Stadtthor ist zu schauen Ein geschmückter Chor von Frauen, Leichten Frühlingswolken gleich. Mögen sie wie Wolken schweben, Und aus Sonnenschimmer weben Ihre Säume farbenreich. Meine Gattin mit dem weißen Kleide, das sie selbst gewoben, Muß mir schöner heißen, Ist mir mehr zu loben. Vor dem Stadtthor sind zu sehen Frau'n, die sich im Tanze drehen, Blumen gleich in Sommerluft. Mögen sie wie Blumen stralen, Weiß und roth die Wangen malen, Würzen ihr Gewand mit Duft! Meine Gattin, mit dem Schleyer Grün, den sie sich selbst getauchet, Hat zur Abendfeyer Mich mit Ruh umhauchet.–
in: Rückert, Friedrich. Schi-king. Chinesisches Liederbuch. Altona: J. F. Hammerich, 1833. p. 102. -
Adolph Schulze and Jitong Chen (1851–1907): No title ("Vor dem Tore der Stadt im Osten")
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Vor dem Tore der Stadt im Osten Sieht man zahllose schöne Frauen, Welche den Wolken gleichen: Doch ob sie auch den Wolken gleichen, Sie sind nicht der Gegenstand meiner Träume: Viel teurer ist mir meine Gefährtin In ihrem einfachen, weißen Kleide. Rings außerhalb der Mauern der Stadt Sieht man anmutige, schlanke Frauen, Die den Blumen des Feldes gleichen. Doch ob sie auch den Blumen des Feldes gleichen, Sie können meine Liebe nicht erringen, Denn das weiße Kleid und der rosige Teint Meiner Frau sind mein einziges Glück.–
in: Rheden, Peter (ed.). Chinesisch-deutsche Gedichte. Eine Zusammenstellung aus verschiedenen Quellen. Zweiter Teil: Zweites ausführliches Literaturverzeichnis – Mit Zitaten zu den Kapiteln: Chinesische Poesie, Literatur, Kultur, Gymnasial-Programm-Abhandlung aus dem XXIX. Jahresbericht des f.b. Vinzentinums in Brixen, Südtirol. Brixen: Verlag des f. b. Vinzentinums, 1904. p. 40. -
Ernst Schwarz (1916–2003): Die Eine
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in: Schwarz, Ernst. Von den müßigen Gefühlen. Chinesische Liebesgedichte aus drei Jahrtausenden. Leipzig, Weimar: Verlag Gustav Kiepenheuer, 1978. p. 6. -
Victor von Strauß (1809–1899): Die einfache Einzige
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Da draußen vor dem Osterthor Sind Mädchen wie ein Wolkenzug; Doch ob sie wie ein Wolkenzug, Mein Sinn nimmt nicht dahin den Flug. Ein weißes Kleid, ein buntes Tuch, O sie erfreun mich allgenug. Da draußen vor dem Mauerthor Sind Mädchen wie ein Blumenflor; Doch ob sie wie ein Blumenflor, Mein Sinn ist nicht bei ihrem Chor; Ein weißes Kleid, ein rother Flor, Sie gehn mir allen Freuden vor.–
in: Strauß, Victor von. Schi-king. Das kanonische Liederbuch der Chinesen. Heidelberg: Carl Winter's Universitätsbuchhandlung, 1880. p. 172. -
Wilhelm Michael Treichlinger (1902–1973): Draußen vor dem Osttor
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in: Treichlinger, Wilhelm Michael. Shu ist jagen gegangen. Chinesische Gedichte aus dem Schi-King.. Zürich: Verlag der Arche, 1948. p. 18.
出其東門,有女如雲。 雖則如雲,匪我思存。 縞衣綦巾,聊樂我貟。 出其闉闍,有女如荼。 雖則如荼,匪我思且。 縞衣茹藘,聊可與娛。